Bei unseren Schafen und Ziegen handelt es sich um Soayschafe, Mufflons und Thüringer
Waldziegen, die wir nachstehend etwas näher beschreiben.
|
Soay-Schafe
Herkunft:
Das Soay-Schaf stammt von der Insel Soay vor der Westküste Schottlands.
Körperbau:
Es ist ein kleinwüchsiges, kurzschwänziges, kurzwolliges und schurfreies Schaf.
Die Wolle wird bei guter Kondition im Mai/Juni abgeworfen. Das Klauenwachstum
ist gering, Kontrolle – und je nach Gelände - auch ein Schnitt sind trotzdem notwenig.
Der Bock wird ca. 50 – 62 cm und das Muttertier ca. 48 – 60 cm groß. Das Muttertier
wiegt ca. 20 – 35 kg und der Bock ca. 23 – 43 kg.
Jungtiere:
Soay-Schafe bekommen nur einmal im Jahr ihre Lämmer, im März bis April.
|
|
Mufflon
Herkunft:
Ursprünglich war der europäische Mufflon auf der Anatolischen Halbinsel (Türkei)
beheimatet und hielt sich in den Bergen auf. Die natürlichen Lebensräume sind trockene,
steinige und steppenartige Strauchlandschaften.
Körperbau:
Der Körper des hochbeinigen Mufflons ist schlank, aber kräftig gebaut.
Die Schulterhöhe des Männchens misst etwa 70 bis 80 Zentimeter und beim Weibchen 65 bis 75
Zentimeter. Das Männchen erreicht ein Körpergewicht von 35 bis 50 Kilogramm und das
Körpergewicht beim Weibchen beträgt ungefähr 25 bis 30 Kilogramm.
Das Männchen besitzt schneckenförmig eingedrehte Hörner. Die Hörner werden nicht abgestoßen
und wachsen ein Leben lang.
Ein Mufflon kann ein Alter von gut 8 bis 10 Jahre erreichen.
Jungtiere:
Das Weibchen bringt im März oder April durchschnittlich ein oder zwei Lämmer zur Welt,
die der Mutter kurz nach der Geburt folgen können. Nach etwa 6 Monaten werden die Jungtiere
entwöhnt.
Nahrung:
Der Mufflon ernährt sich von Gräsern, Kräutern und Laub. Hier und da nimmt er auch
Moose und Flechten zu sich. Des weiteren nimmt er auch Giftpflanzen zu sich, wie zum
Beispiel die Schwarze Tollkirsche. Der Mufflon schält und frisst nicht die Rinde der Bäume.
Thüringer Waldziege
Herkunft und Allgemeines:
Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Toggenburger Ziege aus der Schweiz nach
Thüringen gebracht und in die damalige Thüringer Landziege eingekreuzt.
Durch Verdrängungskreuzung entstand die Thüringer Toggenburgerziege, die
1935 die Bezeichnung Thüringer Waldziege erhielt.
Thüringer Waldziegen, die früher wegen ihrer guten Milchleistungen und häufigen
Zwillings- und Drillingsgeburten hoch geschätzt wurden, gehören heute zu den
bedrohten Nutztierrassen.
Die Thüringer Waldziege gilt als besonders robust und widerstandsfähig. Daher kann sie
auch im rauen Klima des Thüringer Waldes bis 1000 Meter Höhe, bei hohen
Niederschlagsmengen und harten Wintern gehalten werden.
Körperbau:
Erwachsene Tiere erreichen eine Widerristhöhe von 70-85 Zentimeter und ein
Gewicht zwischen 40 und 70 Kilogramm.
Die Milchleistung liegt bei 700-1000 kg, bei durchschnittlich 3,5% Fettgehalt.
Die kurzen, glattanliegenden Haare sind hell- bis schokoladenbraun gefärbt.
Gelegentlich treten auch schwarze Tiere in der Rasse auf.
Jungtiere:
Diese Ziegen zeichnen sich durch eine hohe Fruchtbarkeit und häufige Mehrlingsgeburten
aus.
Die Thüringer Waldziege hat eine saisonale Brunst und nur eine Lammung pro Jahr,
in der Regel Zwillingsgeburten, Drillingsgeburten sind jedoch nicht selten.
Nahrung und Haltung:
Ihre Nahrung besteht meist aus Kräuter, Laub, Gräser, Stauden und natürlich Heu.
Eine artgerechte Haltungsform ist die Offenstahlhaltung mit Weidegang da es die natürliche
Nahrungsaufnahme für Ziegen ist.
Der Bock unserer Herde ist im Herdbuch eingetragen und gekört mit Bewertungsklasse I, R7 F8, Z-Linie!
Interesse an einem Jungtier aus unserer Züchtung?
Einfach eine e-Mail an info@unger-netzkater-shop.de senden und
wir melden uns!
|